Geschichte der IB-Murten

Entwicklung 1888 – 2016

1900: der Elektrizitätsanfang in Murten

Parallel zu den Aktivitäten im Bereich der Trinkwasserversorgung führt die Elektrifizierung der Wohnungen und der Austausch der öffentlichen Gasbeleuchtung durch elektrische Energie am 2. August 1900 zur Unterschrift einer Vereinbarung für die Versorgung elektrische Energie zwischen der Gemeinde von Murten und dem Amt für Gewässer und Wälder. Im selben Jahr werden die Trafostationen Arangässlein und Schimmelturm in Betrieb genommen.

Von nun an dehnt sich das Netz in alle Quartiere von Murten, Meyriez und Muntelier aus. Im Dezember 1991 schliesst IB-murten den Kauf des Netzes von Altavilla und der Trafostation 60kV/17kV mit den Freiburgerischen Elektrizitätswerken ab. Letztere wird im Jahr 1995 komplett erneuert. Die letzten Freileitungen werden im Jahr 2001 demontiert. Nachdem sie sich während mehr als eines Jahrhunderts als Gemeinde Verwaltungsstelle entwickelt hat, erhält IB-Murten im Januar 1994 ihre Unabhängigkeit und wird eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt Murten. Im Jahre 1995 wird das Materiallager in das neue Gebäude am Irisweg 8 verlagert und die Mitarbeiter ziehen am gleichen Standort in die neuen Räumlichkeiten ein.

1900: der Elektrizitätsanfang in Murten

Parallel zu den Aktivitäten im Bereich der Trinkwasserversorgung führt die Elektrifizierung der Wohnungen und der Austausch der öffentlichen Gasbeleuchtung durch elektrische Energie am 2. August 1900 zur Unterschrift einer Vereinbarung für die Versorgung elektrische Energie zwischen der Gemeinde von Murten und dem Amt für Gewässer und Wälder. Im selben Jahr werden die Trafostationen Arangässlein und Schimmelturm in Betrieb genommen.


Von nun an dehnt sich das Netz in alle Quartiere von Murten, Meyriez und Muntelier aus. Im Dezember 1991 schliesst IB-murten den Kauf des Netzes von Altavilla und der Trafostation 60kV/17kV mit den Freiburgerischen Elektrizitätswerken ab. Letztere wird im Jahr 1995 komplett erneuert. Die letzten Freileitungen werden im Jahr 2001 demontiert. Nachdem sie sich während mehr als eines Jahrhunderts als Gemeinde Verwaltungsstelle entwickelt hat, erhält IB-murten im Januar 1994 ihre Unabhängigkeit und wird eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt Murten. Im Jahre 1995 wird das Materiallager in das neue Gebäude am Irisweg 8 verlagert und die Mitarbeiter ziehen am gleichen Standort in die neuen Räumlichkeiten ein.

1888: an der Quelle der IB-Murten

Die erste Spur der Aktivitäten von IB-Murten stammt vom August 1888 anhand eines Wasseranalyseberichts, ausgestellt von «Station laitière de Fribourg», des Laboratoriums für Agrarchemie. Bereits zu dieser Zeit stellte die Wasserqualität und -versorgung einen strategischen Aspekt für die Gemeinschaft dar.

Durch das Erstellen des Wasserreservoirs Prehl im Jahre 1893 legt die Gemeinde von Murten den ersten Grundstein ihrer Versorgungssicherheit. Es folgen andere Aktionen wie der Bau des Reservoir Pierrabessy im Jahre 1938, das Grundwasserpumpwerk Champ Raclé im Jahre 1948 und La Bourille im Jahre 1965. Anschliessend wird im Jahre 1966 das zweite Reservoir Prehl gebaut.

Mit der Entwicklung der Industrie und der Demographie in der Region steigt der Bedarf an Trinkwasser.Im Jahre 1973 wird eine Pilotanlage für die Aufbereitung von Wasser aus dem See in Betrieb genommen. Diese Anlage läuft während 17 Jahren, bevor sie durch die erste Linie des Seewasserwerks Fin des Blés (Aufbereitung von Seewasser) im Jahre 1990 ersetzt wird. Der Bau der Autobahn und deren spezifische Bedürfnisse für die Brandbekämpfung benötigt eine Anpassung der Wasserinfrastruktur. Dafür wird die Konstruktion des Reservoirs Wilerholz im Jahre 1993 angepasst. Das letzte in Betrieb genommene Hauptwerk ist die Unterwasserverbindungsleitung zwischen den Netzen der Association Broye Vully (ABV) und jenes von IB-murten im Jahre 2001.

IB-Murten heute

Die IB-Murten ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt, welche zu 100% durch ein Dotationskapital der öffentlichen Hand finanziert ist. Die lokale Verankerung in den Gemeinden Murten, Merlach und Muntelier macht sie in diesem Gebiet zum bevorzugten Ansprechpartner rund um die Elektrizitäts- und Wasserversorgung wie auch für Elektroinstallationen.

Gegenüber unserer Umwelt übernimmt IB-Murten Verantwortung und beschreitet neue Wege – solche mit weniger CO2 und ganz ohne Atomstrom: Ab 2014 wird die bisherige, konventionelle elektrische Energie mit einem neuen Standardprodukt aus 100% Wasserkraft ersetzt – «nVIRO». Die Erhaltung der Umwelt und der natürlichen Schätze bilden einen wesentlichen Bestandteil bei den Überlegungen über die Entwicklung ihrer Aktivitäten.

IB-Murten bietet:

  • die Elektrizitätversorgung eines Grossteils der Gemeinden Murten, Merlach und Muntelier (8'070 Einwohner)
  • die Versorgung von Trinkwasser für die 9'666 Einwohner der Gemeinde von Murten und die Lieferung als Grossist an die Gemeinden von Merlach (ca 600 Einwohner) und Muntelier (ca 950 Einwohner)
  • Lösungen in Bezug auf Stark- und Schwachstrominstallationen und Sicherheitssystemen.

Das Team der IB-murten setzt sich aus 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter 3 Lehrlingen, zusammen.

Der Umsatz für das Jahr 2015 belief sich auf CHF 15 Millionen und teilt sich wie folgt auf:

  • 67% Elektrizitätsversorgung
  • 10% Trinkwasserversorgung
  • 10% Elektroinstallation
  • 4% Übriges
1900: der Elektrizitätsanfang in Murten

Parallel zu den Aktivitäten im Bereich der Trinkwasserversorgung führt die Elektrifizierung der Wohnungen und der Austausch der öffentlichen Gasbeleuchtung durch elektrische Energie am 2. August 1900 zur Unterschrift einer Vereinbarung für die Versorgung elektrische Energie zwischen der Gemeinde von Murten und dem Amt für Gewässer und Wälder. Im selben Jahr werden die Trafostationen Arangässlein und Schimmelturm in Betrieb genommen.


Von nun an dehnt sich das Netz in alle Quartiere von Murten, Meyriez und Muntelier aus. Im Dezember 1991 schliesst IB-murten den Kauf des Netzes von Altavilla und der Trafostation 60kV/17kV mit den Freiburgerischen Elektrizitätswerken ab. Letztere wird im Jahr 1995 komplett erneuert. Die letzten Freileitungen werden im Jahr 2001 demontiert. Nachdem sie sich während mehr als eines Jahrhunderts als Gemeinde Verwaltungsstelle entwickelt hat, erhält IB-murten im Januar 1994 ihre Unabhängigkeit und wird eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt Murten. Im Jahre 1995 wird das Materiallager in das neue Gebäude am Irisweg 8 verlagert und die Mitarbeiter ziehen am gleichen Standort in die neuen Räumlichkeiten ein.